Historie


1.Generation: (Begründer der Weinbautradition)Josef Klerner I und Ehefrau Elisabeth (geb. Wohlleber)

 

2.Generation: der SohnJosef Klerner II und Ehefrau Barbara (geb. Schepper)

 

3.Generation: die Enkel Maria Lohfink geb. Klerner und Ehemann Karl Lohfink sowie Barbara Ullrich geb. Klerner

 

4. Generation: Der Urenkel Joachim Ullrich und Ehefrau Anita (geb. Hampel)

 

5.Generation: Die Moderne Sebastian Ullrich und Ehefrau Kerstin Ullrich (geb. Zimmer) sowie Stephanie Ullrich

 

6. Generation: Der Nachwuchs Julian Ullrich, geb. Juni 2008 (Sohn von Stephanie Ullrich) Florian Josef Ullrich, geb. Januar 2015 (Sohn von Sebastian und Kerstin)

 

Im Jahre 1870 erwarb Josef Klerner I den ersten Weinberg in der Niederwallufer Gemarkung. Dieser Weinberg gehörte zu der damaligen Lage >Kieskaut< (heute >Oberberg<). 1876 wurde von ihm ein weiterer Weinberg in der damaligen Weinbergslage >Schimberg< (heute >Walkenberg<) erworben. Mit der Zeit folgten nach und nach weitere Exklusive und Rheingautypische Lagen um das Angebot zu erweitern und den Qualitätstandart stets beizubehalten.Das Weingut ist seit über 130 Jahren in Familienbesitz und wird zur Zeit in fünfter Generation geführt. Am 21. Februar 1925 wurde die erste Straußwirtschaft eröffnet, die seit dieser Zeit Ihre Gäste mit eigenen Weinen und leckeren Kleinigkeiten verwöhnt und nun ganzjährig geöffnet ist.

 

Ortschronik:

Der Name Walluf wurde urkundlich im Jahre 770 erstmals unter der Bezeichnung “Waldaffa” erwähnt. Diese Bezeichnung germanischen Ursprungs setzt sich aus den beiden Wortteilen “Wald”und “affa” (affa = Wasser), also Waldwasser, zusammen und be-zieht sich auf den hier gelegenen Wallufbach. In Walluf, rund 250 m östlich dieser Gutsschänke – am Segelha-fen beginnend – erstreckte sich das “Rheingauer Gebück”, eine, durch den Mainzer Erzbischof aus Hainbuchen und Strauchwerk angelegte verteidigungsfähige Landwehr über den Taunus bis nach Lorsch. Am Wallufer Dorfeingang gegenüber dem Johannisbrunnen, befand sich das größte Bollwerk des Gebücks, der sogenannte Backofen. Hier lag seit Jahrhunderten der bedeu- tendste Gebückzugang, die Pforte des Rheingaus. Schon 779 wurde – laut Urkunde – Walluf durch die Übergabe eines Wein-berges erwähnt. Somit ist Walluf die älteste Weinbaugemeinde im Rheingau. Die, gegenüber dem Eingang zu dieser Gutsschänke gelegene katholische Pfarrkirche entstand aus einer rund 900 Jahre alten Kapelle – der Adelheidskapelle – die zur Erinnerung an den Be-such der heiligen Adelheid, der Gemahlin Otto’s I., im Jahre 962 in Walluf errichtet wurde. Wallufer Wappen In der oberen Hälfte: Doppelrad durch Kreuz verbunden – zurück-gehend auf das kurmainzische Rad. In der unteren Hälfte: Das große W – für Walluf.